Dieses Motto leitet uns! Die naturkundlichen Arbeitsgemeinschaften des Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen "(Avi-)Faunistik" und "Naturgucken macht Spaß" sollen dazu beitragen eine solide Kenntnis von einheimischen Tierarten zu erlangen und einen verantwortungs- und respektvollen Umgang mit der Natur zu erlernen. Langfristig ermöglicht die Kenntnis verschiedener Arten gezielte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um wieder mehr Tiere an unsere Schule, das Sibylla-Merian Gymnasium in Meinersen, zu locken.

 

Praktisch bedeutet dies viele Exkursionen in die Natur, wo wir  lernen Tiere zu beobachten und zu bestimmen. Wir werden unsere Beobachtungsdaten regelmäßig hier und auf der Plattform naturgucker.de veröffentlichen, so dass sie für jedermann zugänglich sind. All dies wird dazu beitragen mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren und letztlich einen Lebensraum Schule zu schaffen.


Aktuelles im Schuljahr 2016/17

Frühjahrsexkursion Schulgelände Meinersen

Alle unsere Beobachtungen findet man bei naturgucker.de.


Erste Zauneidechse in Leiferde gesichtet

Leiferde 22.03.2017

 

Während einer nur 30 minütigen Frühjahrsexkursion rund um das Schulgelände in Leiferde konnten die Naturgucker neben 17 verschiedenen Vogelarten auch ein erstes Zauneidechsenjungtier beobachten. Die kleine Echse genoss die ersten Sonnenstrahlen auf einem Reisghaufen, der sich nur unweit des neuen Zauneidechsenbiotops befindet.

 

 

Weitere Beobachtungen:

Bachstelze 2

Rotmilan 1

Mäusebussard 1

Rabenkrähe 4

Buchfink 3

Hausrotschwanz 2

Feldsperling 1

Haussperling 4

Blaumeise 2

Ringeltaube 2

Amsel 1

Grünfink 1

Weißstorch 1

Rotkehlchen 1

Elster 1

Star 1

Stieglitz 2      

Aller Zeitung 02.03.2017
Aller Zeitung 02.03.2017

Überraschendes bei der Nistkastenreinigung in Meinersen

Meinersen 25.02.2017

 

Die Arbeitsgemeinschaft kontrolliert und reinigt seit mittlerweile sechs Jahren die Nistkästen auf dem Schulgelände in Meinersen. In dieser Zeit ist der Bestand auf insgesamt 21 Nisthilfen angewachsen. In der Brutsaison 2016 waren davon 17 besetzt, was einer Belegungsquote von 77% entspricht.

 

Im Zuge des Ausbaus der Fläche vor der Mensa mussten leider die beiden dort befindlichen Bäume weichen. Dies geschah zum Glück am Ende der Brutsaison und die beiden Kästen konnten an anderen Stellen auf dem Schulgelände angebracht werden.

 

Bei der jährlichen Nistkastenreinigung am 25.02.2017 gab es einige erstaunliche Beobachtungen. So befanden sich in drei der Kästen Gelbhalsmäuse, welche diese offenbar für die Überwinterung nutzten. Weiterhin befanden sich in zwei der Kästen tote Vögel. Es handelte sich um einen Feldsperling und einen Hausrotschwanzjungvogel.

 

Einen interessanten Bericht über "Untermieter" in Nisthilfen findet ihr hier.


Mehr Platz für den Spatz

Update 18.02.2017

Bereits nach drei Tagen zeigt das erste Spatzenpaar Interesse am neuen Haus :-)


Leiferde 15.02.2017

 

Spatzen gehörten einst zu den häufigsten Brutvogelarten Deutschlands. Mittlerweile sind die Bestände jedoch rückläufig. Ein Grund dafür ist der zunehmende Mangel an geeignetem Brutraum. Fanden die intelligenten Vögel früher noch an den meisten Häusern Nischen und Lücken zum Brüten, so hat sich dies im Zuge von Neubauten und energetischen Sanierungen geändert.

 

Eine Möglichkeit dieser Entwicklung zu begegnen ist das Anbringen von Nisthilfen, wie dieser Spatzenkolonie aus Holzbeton. Da Spatzen Koloniebrüter sind mögen sie die Nachbarschaft anderer Brutpaare.

 

Dank des Helferteams der Leiferder "Naturgucker" konnten wir diese beiden Kästen in einer Stunde am Schulgebäude montieren.


Naturschutzarbeit im Viehmoor – Groß und Klein packen an

Leiferde 11.02.2017

 

„Zusammen sind wir stark“ – Unter diesem Motto könnte man den Arbeitseinsatz im NSG Viehmoor am Samstag zusammenfassen. Neben elf Erwachsenen folgten 17 Nachwuchsnaturschützer der naturkundlichen Arbeitsgemeinschaften des  Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen dem Aufruf von Dipl.-Biol. Florian Preusse. Unterstützung gab es auch durch die Referendarin Frau Rüdiger und Germaine Strelow, die gerade ihr freiwilliges ökologisches Jahr an der Schule absolviert. Mit Christopher Schulenberg fand sich zudem ein ehemaliger Schüler des Sibylla-Merian-Gymnasiums ein. Innerhalb des dreistündigen Arbeitseinsatzes wurden die sogenannten Hälterteiche von aufwachsendem Gehölz befreit und somit wieder Platz für Amphibien und Libellen geschaffen.


Exkursion zum Naturlehrpfad Meinersen am 04.02.2017

Bei teilweise Sonnenschein und Temperaturen über dem Gefrierpunkt ging es am Samstagmorgen zu einer Exkursion rund um den Naturlehrpfad in Meinersen. Zu Beginn stießen wir auf die ersten Nutrias, die sich seelenruhig und in nur geringer Entfernung beobachten ließen. Im weiteren Verlauf zeigten sich einige Gänsesäger auf der Oker. Diese fischfressenden Entenvögel findet man bei uns meist nur in den Wintermonaten, wo sie auf stehenden und fließenden Gewässern überwintern. Mit insgesamt 26 beobachteten Vogelarten hat sich die 90 minütige Exkursion wieder mal gelohnt.


ornithologische Besonderheit - Seidenschwänze in Leiferde

Update 27.01.2016

 

Heute schien erfreulicherweise die Sonne, so dass sich der Trupp gut ablichten ließ. Die Seidenschwänze pendeln derzeit zwischen Schulgelände un Penny-Markt hin und her, da es an beiden Orten beerentragende Sträucher gibt.

Update 24.01.2017

 

Der kleine Trupp ließ sich auch am Dienstag den 24.01.2017 ausgiebig beobachten.

21.01.2017

Beim Auffüllen der Futtersäule in Leiferde konnte ein Trupp von mindestens 22 Seidenschwänzen beobachtet werden. Die Tiere saßen in den Weiden rund um den Schulteich und fraßen von den Beeren auf dem Schulhof. Nach ca. 15 min flogen sie Richtung West ab. Da dort noch reichlich Beeren vorhanden sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich die Seidenschwänze nochmals blicken lassen. Weitere Informationen zu Seidenschwänzen gibt es z.B. hier.

 


Vögel bebachten als Hobby - Hier ein Artikel von "WELT online"

„Vögel zu beobachten ist definitiv cooler geworden“, sagt Lindo, und ist selbst ein Beweis dafür. Auf seiner Website theurbanbirder.com sieht man ihn in Jeanshose, Jeansjacke und Turnschuhen auf dem Rücken auf einem Londoner Bürgersteig liegen – mit einem Fernglas vor den Augen.

„In meiner Jugend waren die meisten Vogelbeobachter noch weiße, mittelalte Männer aus der Mittelschicht.“ Sie sahen ungefähr so aus wie die Schauspieler Jack Black, Steve Martin und Owen Wilson in ihren Rollen als durchgeknallte Vogelfans in dem Film „Ein Jahr vogelfrei“, der hier 2012 im Kino lief. Lindo ist schwarz. Und freut sich, „dass sich nun immer mehr Frauen für Birding interessieren.“

 

Den ganzen Artikel findet man hier.


Ergebnisse der Stunde der Wintervögel 2017

Bei der diesjährigen Stunde der Wintervögel konnten an beiden Schulstandorten wieder tolle Beobachtungen gemacht werden. So zeigten sich in Leiferde unter anderem ein Rotmilan und ein Weißstorch, welches für die Jahreszeit eher ungewöhnliche Beobachtungen darstellen. Aufgrund der Nähe zum NABU-Artenschutzzentrum ist dies erklärbar. In Meinersen landete an einer der Futterstellen kurzzeitig ein Sperber, was für die beobachtende Gruppe den Nachteil hatte, dass sich zunächst keine Kleinvögel mehr zeigten.

Art Meinersen Leiferde
 Amsel  5 4
Blaumeise 3 1
Kohlmeise 6 5
Haubenmeise 1 /
Buchfink 8 2
Grünfink 4 1
Haussperling 3 2
Kleiber 2 /
Gimpel 1 /
Rotkehlchen 2 2
Rabenkrähe 7 7
Elster 2 1
Wintergoldhähnchen 1 /
Kernbeißer 1 /
Sperber 1 /
Mäusebussard 1 1
Rotmilan / 1
Weißstorch / 1
Buntspecht / 1
Ringeltaube 6 1
Gesamtzahl Arten 17 14

Futtersilos aus Baumarktmaterialien

Bei dem AG-Termin am 17.12. haben wir mit dem Bau von Futtersilos aus Baumarktmaterialien begonnen. Die Futtersilos können sich bereits sehen lassen, sind allerdings noch nicht ganz fertiggestellt. An dieser Stelle erfolgt demnächst ein ausführlicher Baubericht.


Ein Hummelkasten für den Schulgarten in Meinersen

Im Rahmen des Projektsemesters im Seminarfachkurs 17Sf2 unter der Leitung von Herrn Preusse, haben wir, Hannah Graßold, Paula Mählmann, Jamina Galrao, Elisa Scherer und Kaylin Schreiber, einen Hummelkasten für den Schulgarten gebaut in Meinersen. Dieser wird in Zukunft am Schulteich platziert und dient hoffentlich jährlich einem Hummelvolk als Nistplatz.


Aller Zeitung 14.11.2016


Apfelernte 2016 - gute Ernte im zweiten Anlauf

September 2016

Im Schuljahr 2016/17 haben wir zum zweiten Mal unsere Apfelbäume abgeerntet. Da von den Bäumen bereits im August sehr viele Äpfel herunterfielen haben wir den ersten Erntetermin auf den 20.08. gelegt. Wie sich im Nachhinein herausstellte, war dies jedoch viel zu früh. Zum einen nehmen die Mostereien so früh noch gar keine Äpfel an und zum anderen ist die Qualität eines solchen Saftes nicht besonders gut. Die Bäume schmeißen von Parasiten befallene oder überschüssige Äpfel, die der Baum nicht versorgen kann, bereits vorzeitig ab. Wir haben zwar noch versucht unsere Ernte durch Kühlung ein paar Tage zu retten, aber dies war leider vergeblich.
Da an den Bäumen nach wie vor sehr viele Äpfel hingen haben wir am 10.09. einen weiteren Erntetermine angesetzt bei dem der Ernteertrag bei insgesamt 225 kg lag. Da die Äpfel der Bäume neben dem Oberstufengebäude zu diesem Zeitpunkt noch nicht reif waren erfolgte die Ernte hier am 30.09. zusammen mit unserer FÖJlerin Germaine. Dabei kamen nochmals 287 kg zusammen, so dass sich das Ernteergebnis mit insgesamt 487 kg, trotz des kleinen Fauxpas beim ersten Termin, sehen lassen kann.


Thomas Plack ist da!

Samstag, 25.09.2016

Kurz vor halb 10 war es, als die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Avi-Faunistik den Biologieraum in Meinersen betraten. Jedoch sah dieses Mal alles etwas anders aus. An der Tür hing ein Tarnnetz und auf dem Lehrerpult lagen einige Taschen. Dies konnte nur eins bedeuten: Thomas Plack ist da!
Thomas Plack, den meisten bekannt als begabter Naturfotograf, wollte an diesem Morgen der AG und allen Interessierten einen Einblick in seine Arbeit geben. Dabei stellte er viele seiner Naturbilder vor, welche hauptsächlich in der Umgebung und besonders im Viehmoor Leiferde entstanden sind. Es waren äußerst beeindruckende Bilder dabei, wie beispielsweise das von einer Libelle, welche auf dem Kopf einer Ringelnatter über das Wasser surft.

Ganz beeindruckt von den Aufnahmen wurden kleinste Tipps vom Profi aufgesogen, um demnächst vielleicht auch bessere Naturaufnahmen machen zu können. So müsse beispielsweise Ausrüstung und Zeitplan stimmen, denn die meisten Bilder seien sehr schwer zu machen und nicht zu planen. Zudem sei Naturfotografie immer auch eine Sache des Glücks und eh man sich versieht ist der Glücksmoment auch schon wieder weggeflogen. Also sollte man gut darauf vorbereitet sein. Am besten noch mit einem kleinen Ansitz, sodass Kamera und Zusatzequipment bereits richtig eingestellt sind, sodass man „nur“ noch im richtigen Moment auf den Auslöser drücken müsse.

Eine geringe Distanz zum Objekt der Begierde sei dabei besonders wichtig betonte Thomas Plack. Oft bräuchte man viele Bilder und Anläufe bis endlich ein Bild klappt.

Geduld sei das Zauberwort hinter allen guten Naturfotografien!

Der Einstieg liege meist bei den Makroaufnahmen von Insekten und Blumen. Auch sei dafür das Equipment nicht so teuer. Generell versicherte T. Plack, dass am Anfang eine Bridge-Kamera völlig ausreiche und auch mit einer Digitalkamera schon sehr schöne Aufnahmen entstehen könnten. Es brauche nicht immer gleich die neuste und teuerste Technik um gute Ergebnisse zu erzielen, so T. Plack.

 

Am Ende gab es die Möglichkeit, Fragen zu stellen, welches von einigen Mitgliedern der AG wahrgenommen wurde. Abschließend verwies Thomas Plack noch auf seine Internetseite http://www.vogelarchiv.de/, wo man sich noch weitere seiner Bilder ansehen könne.