Dieses Motto leitet uns! Die naturkundlichen Arbeitsgemeinschaften des Sibylla-Merian-Gymnasiums Meinersen "(Avi-)Faunistik" und "Naturgucken macht Spaß" sollen dazu beitragen eine solide Kenntnis von einheimischen Tierarten zu erlangen und einen verantwortungs- und respektvollen Umgang mit der Natur zu erlernen. Langfristig ermöglicht die Kenntnis verschiedener Arten gezielte Schutzmaßnahmen zu ergreifen, um wieder mehr Tiere an unsere Schule, das Sibylla-Merian Gymnasium in Meinersen, zu locken.

 

Praktisch bedeutet dies viele Exkursionen in die Natur, wo wir  lernen Tiere zu beobachten und zu bestimmen. Wir werden unsere Beobachtungsdaten regelmäßig hier und auf der Plattform naturgucker.de veröffentlichen, so dass sie für jedermann zugänglich sind. All dies wird dazu beitragen mehr über uns und unsere Umwelt zu erfahren und letztlich einen Lebensraum Schule zu schaffen.


Aktuelles im Schuljahr 2019/20

Exkursion zum Wasservogelreservat Wallnau

Avifaunisten besuchen Fehmarn

Schafstelze
Schafstelze

Fehmarn 31.08. - 02.09.2019

 

"Plastikfrei - Wir sind dabei" war das große Motto der Fahrt nach Fehmarn und Heiligenhafen im Rahmen des Erasmus+-Projektes unserer Schule. Die mitfahrenden Avifaunisten hatten die einmalige Gelegenheit einen Ausflug in das Wasservogelreservat Wallnau zu machen, während weitere Schülerinnen und Schüler die Strände von Plastikmüll befreiten.

 

Die Beobachtungshütten des Geländes ermöglichten hautnahe Beobachtungen verschiedenster Vogelarten. So zeigten sich unter anderem Bekassinen, Goldregenpfeifer, Flussuferläufer, großer Brachvogel, dunkler Wasserläufer, Löffel-, Stock-, Krick- und Pfeifenten, Kiebitze, Bach- und Schafstelzen sowie eine Versammlung von Uferschwalben.


Erfolge der Zauneidechsenprojekte

Leiferde August 2019

 

Unsere Bemühungen zur Gestaltung des "Lebensraums Schule" sind von Erfolg gekrönt. Bereits 2016 wurde auf dem Schulgelände in Leiferde ein Lesesteinhaufen für Zauneidechsen angelegt, um diesen einen weiteren Lebensraum zu bieten. Aufbauend auf diesem Projekt haben wir 2018 eine etwa 40 m lange Totholzhecke angelegt, um das Zauneidechsenvorkommen auszuweiten und ein weiteres Trittsteinbiotop zu schaffen. Im Sommer 2019 gelangen auf beiden Projektflächen Zauneidechsennachweise.

Zauneidechsennachwuchs auf der Totholzhecke
Zauneidechsennachwuchs auf der Totholzhecke


Aktuelles im Schuljahr 2018/19

Naturschutz am Sibylla-Merian Gymnasium

Aktuelles aus der Saison 2018/19

Im Herbst und Winter 2018/19 wurden von den naturkundlichen Arbeitsgemeinschaften wieder zahlreiche Projekte und Aktionen zur Gestaltung des „Lebensraums Schule“ umgesetzt.

 

So begannen bereits im Herbst des vergangenen Jahres die Vorbereitungen für das Projekt „Lebendige Totholzhecke“ in Leiferde. Im Bereich des Schulteiches wurden Weidenbäume gekappt mit dem anfallenden Holz konnte eine ca. 40 m lange Totholzhecke angelegt werden. Somit wurde ein neuer Lebensraum für Vögel, Kleinsäuger und auch unsere Zauneidechsen geschaffen. Zudem konnte das Holz somit einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden.

 

In diesem Atemzuge wurden auch unsere Kopfweiden zurückgeschnitten, eine Maßnahme, die alle 2-3 Jahre erfolgen muss, um dieses alte Kulturgut zu erhalten. Die Äste wurden ebenfalls in der Totholzhecke verbaut.

 

Aufgrund des eher milden Winters wurden die an den Schulstandorten eingerichteten Futterstellen etwas weniger frequentiert, als in den Vorjahren. Dennoch sind sie eine tolle Möglichkeit, um die heimische Vogelwelt hautnah zu studieren. Insbesondere die Futtersäule am Bioraum in Leiferde bietet tolle Beobachtungsmöglichkeiten.

 

Eine Tasse, etwas Pflanzenfett und Sonnenblumenkerne, mehr braucht es nicht, um für den eigenen Garten Futtertassen anzufertigen. Und so gingen wir mit unseren beiden Arbeitsgemeinschaften ans Werk. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

 

Zu guter Letzt kümmerten wir uns um die Pflege und Erweiterung des Nistkastenbestandes. Die Kontrolle und Reinigung brachte wieder einige Überraschungen. So fanden sich neben einigen toten Küken (vermutlich der trockenen Witterung geschuldet) auch immer wieder Plastik in den alten Nestern. Diesem Phänomen werden wir näher auf den Grund gehen.

 

Weiterhin konnten wir die letzten Kästen aus dem Projekt „Kisten zum Nisten“ verteilen, nummerieren und in unserem Bestand erfassen. Aktuell betreuen wir an beiden Schulstandorten insgesamt 101 Nistkästen, davon 34 an den beiden Schauwänden.