Naturschutzgebiet Viehmoor

Ein Kleinod vor der Toren Leiferdes...


Aller Zeitung 02.03.2017
Aller Zeitung 02.03.2017

Besonderheiten

Das Naturschutzgebiet Viehmoor ist ein ca. 2,4 km langes und 1,2 km breites Niederungsgebiet zwischen den Ortschaften Leiferde und Vollbüttel im Landkreis Gifhorn. Es liegt fußläufig zu dem Außenstellenstandort unserer Schule in Leiferde.
Dem Aller-Urstromtal zugehörig, geht die Entstehung bereits auf die vorletzte Eiszeit (Saale-Kaltzeit) zurück. Während der letzten Eiszeit (Weichsel-Eiszeit) wurde dann feines Bodenmaterial aus einem flachen Becken ausgeblasen und an den Rändern als Dünen abgelagert. In dieser Ausblasungswanne der grundwassernahen Geest bildete sich anschließend ein Niedermoor. Nach Norden und Osten ist das Gebiet durch einen bis zu drei Meter hohen Dünenzug begrenzt. In dem mosaikartigen Nebeneinander verschiedener Kleinstlebensräume, von nährstoffreichen Stillgewässern mit Röhrichtzonen und Schnabelseggenriedern, Besenheiden mit einzelnen Kiefern auf welligen Dünen, Torfmoosschwingrasen und -verlandungszonen, großflächigen Grünlandbereichen sowie Erlenbruch- und Mischwaldgesellschaften zeigt sich die besondere Eigenart und Vielfalt dieses Gebietes [2].

 

Weitere detaillierte Informationen zu diesem faszinierenden Gebiet können Sie den beiden hier zum Download bereitstehenden Artikeln entnehmen.

Download
Das Naturschutzgebiet Viehmoor, Teil 1 – Entwicklung und Gefährdungsursachen
31-35_Preusse-Viehmoor_08092013.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.6 MB
Download
Das Naturschutzgebiet Viehmoor Teil 2 – Übersicht Nonpasseriformes
30-36_Preusse-Viehmoor_II_qhD_27082014.p
Adobe Acrobat Dokument 1'017.3 KB

Die Artikel sind im 4. und 5. Mitteilungsheft der Avifaunistischen Arbeitsgemeinschaft Südostnieder-sachsen (AviSON) im Jahr 2013 und 2014 erschienen. Die kompletten Hefte steht hier zum Download bereit.



Zum Standort

Dem Aller-Urstromtal zugehörig, geht die Entstehung bereits auf die vorletzte Eiszeit (Saale-Kaltzeit) zurück. Während der letzten Eiszeit (Weichsel-Eiszeit) wurde dann feines Bodenmaterial aus einem flachen Becken ausgeblasen und an den Rändern als Dünen abgelagert. In dieser Ausblasungswanne der grundwassernahen Geest bildete sich anschließend ein Niedermoor. Nach Norden und Osten ist das Gebiet durch einen bis zu drei Meter hohen Dünenzug begrenzt. In dem mosaikartigen Nebeneinander verschiedener Kleinstlebensräume, von nährstoffreichen Stillgewässern mit Röhrichtzonen und Schnabelseggenriedern, Besenheiden mit einzelnen Kiefern auf welligen Dünen, Torfmoosschwingrasen und -verlandungszonen, großflächigen Grünlandbereichen sowie Erlenbruch- und Mischwaldgesellschaften zeigt sich die besondere Eigenart und Vielfalt dieses Gebietes [2].



Eindrücke


Eigene Beobachtungen

Gebietsbeobachtungen finden Sie hier.