Unsere Schule

Das Sibylla-Merian-Gymnasium Meinersen hat mit dem Schuljahr 2005/06 seinen Betrieb aufgenommen. Derzeit besuchen etwa 840 Schülerinnen und Schüler die Schule; sie werden von 80 Lehrkräften unterrichtet, darunter rund ein Dutzend Referendarinnen und Referendare. Das Sibylla-Merian-Gymnasium besitzt zwei Standorte. Der Hauptstandort befindet sich in Meinersen in direkter Nachbarschaft zu einer Hauptschule und einer Realschule. Hier werden die Klassen des 7. bis 12. Jahrgangs beschult; in der Außenstelle Leiferde werden die Jahrgänge 5 und 6 unterrichtet.

Die Samtgemeinde Meinersen ist eher ländlich strukturiert und die Kinder sind fest in ihrer Region verwurzelt: Etwa Dreiviertel der Schüler sind Mitglieder in einem Verein oder einer anderen Institution.

Neben den naturkundlichen Arbeitsgeminschaften "Naturgucken macht Spaß" und "(Avi-)Faunistik" organisieren wir zudem Waldjugendspiele. Bis zum Jahr 2020 soll das Konzept der "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) am Sibylla-Merian Gymnasium umgesetzt werden. Hierfür bewirbt sich die Schule für die Zertifizierung zur „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“. Das Zauneidechsenbiotp in Leiferde ist eines der Projekte, mit denen wir uns für die Zertifizierung bewerben.

Schulgarten Meinersen hier                                                          Schulgarten Leiferde hier

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Wir sind Umweltschule

Wolfsburg 11.09.2019

 

„Nur was man kennt, schützt man auch“, lautet bereits seit 2009 das Motto der „Naturgucker“ am Sibylla-Merian Gymnasium Meinersen. „Mit zwei Schulgärten, ca. 100 Nistkästen und der Betreuung eines Zauneidechsenvorkommens sind wir im Bereich Natur- und Artenschutz gut aufgestellt“, so der Biologielehrer Florian Preusse.

 

Die naturkundlichen Arbeitsgemeinschaften sind aber nur ein Teil des vielfältigen schulischen Angebots im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (kurz BNE). Hierzu zählen ebenso das gesunde Frühstück in Leiferde, die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach in Meinersen, die Bemühungen zur Reduktion von Plastikmüll und letztlich auch die Kooperationen mit mehreren Partnerschulen im europäischen Ausland.

 

Diese vielfältigen Projekte wurden nun durch das Zertifikat „Umweltschule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule“ bei der Auszeichnungsveranstaltung im Phaeno in Wolfsburg honoriert. „Wir haben uns im Rahmen der Schulentwicklung bereits im Jahr 2015 auf Weg gemacht, um unsere zahlreichen Aktivitäten zu bündeln. Dass dies nun gewürdigt wurde, freut uns umso mehr“, erklärt Katrin Kroczek, Schulleiterin des Gymnasiums.

 

Laut Preusse, der die Bildung für nachhaltige Entwicklung an der Schule koordiniert, sei es einerseits wichtig Vorhandenes zu verstetigen. Natürlich gäbe es aber auch neue Projektideen für die kommenden Jahre, um die Schülerinnen und Schüler für Nachhaltigkeitsthemen zu begeistern.

 

Die Gifhorner Rundschau berichtet hier.